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Cagliari
liegt zwischen den Salzseen von Molentargius und Santa Gilla in der
Mitte des Golfo degli Angeli. Viele Kirche und Gebäude zeugen noch
von der römischen, pisanischen und katalanischen Geschichte, deren
Schauplatz die Stadt gewesen ist. Von der mittelalterlichen Stadt,
die sich auf dem Hügel ausbreitete, sind noch Teile der Türme und
des Bollwerks erhalten, wobei der größte Teil der Befestigungsanlagen
im Jahre 1860 niedergerissen wurde, als Cagliari definitiv seine Eigenschaft
als militärische Festung verlor, und als erste italienische Stadt
einen Bebauungsplan aufstellte, der die modernen Stadtteile hervorbrachte.
Beim Spaziergang bis zur Terrazza Umberto I. können Sie das schöne
Panorama über die Stadt und den Golf genießen. Unter den vielen Orten,
die es sich zu besuchen lohnt, können wir einen Ort erwähnen, der
mehr als alle anderen mit der Geschichte der Fischerei verbunden ist:
Die Wallfahrtskirche Bonaria, die der Schutzmadonna der Seefahrer
gewidmet ist und aus einem im 18. Jh. begonnenen und später fertiggestellten
Teil besteht, neben dem wir eine Kirche aus dem 14. Jh. im gotisch-katalanischen
Stil bewundern können. In unmittelbarer Umgebung können Sie weiterhin
den See von Molentargius besichtigen, wo viele seltene Vogelarten
nisten und ein großer Teil der europäischen Vogelwelt aus der Nähe
betrachtet werden kann, darunter auch die Rosa Flamingos - sa genti
arrubia (das rote Volk), die inzwischen eines der Symbole der Stadt
geworden sind. Zu den vielen jährlichen Feierlichkeiten in Cagliari
gehört auch die Meeresprozession, die am ersten Sonntag im Juli organisiert
wird, um die Nostra Signora di Bonaria zu feiern. Es ist unmöglich,
unter den vielen sardischen gastronomischen Spezialitäten nicht die
Bottarga (Meeräschenrogen) oder die gebackenen Langusten zu erwähnen,
die mit Petersilie und Zitronensaft zubereitet werden, oder den gebackenen
Thunfisch, der in einer Marinade aus Öl, Zwiebeln, Petersilie, Essig
und etwas Speck eingelegt wird. Ein weniger bekanntes Gericht ist
die burrida, eine Soße, die mit Leber, Knoblauch, Petersilie, Essig,
Walnüssen und Paniermehl zubereitet wird und die man über einem gekochten
Katzenhai serviert.
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